Neue Mailingliste: bib-antiquariat - Kommunikation zwischen Bibliotheken und Antiquariaten
Aus dubletten-l: Jürgen Plieninger hat eine neue Mailingliste eingerichtet: bib-antiquariat.
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Wie kommt das E-Book in die Bibliothek? Vertriebswege und Erwerbungsfragen / Dr. Michaela Hammerl, Bayerische Staatsbibliothek
Ein interessanter Überblick auf Anbieter etc. Die Autorin hat jedoch einen Punkt nicht beantwortet: Wie ist es mit den unterschiedlichen Lizenzmodellen? Ist es einer Bibliothek zu zumuten, alle möglichen Modelle zu kennen? Ist es hier im Rahmen einer effektiven Erwerbung von E-Books nicht kostengünstiger diese Fragen an einen Zwischenhändler abzugeben und die etwas höheren Kosten zu akzeptieren?
Vom 17.01.-18.01.2008 fand auf Einladung der Versandbuchhandlung Missing-Link, Bremen, der 2. Bremer E-Book-Tag statt.
Interessante Vorträge vermittelten Sichtweisen der Verlage, von Aggregatoren und Bibliotheken. Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland und Österreich führten interessante Diskussionen.
Missing-Link eröffnete den E-Book-Tag mit einem Themenvortrag: “Machen Ebooks abhängig?”
Indem durch den Veranstalter 10 Thesen + Antithesen zum Zwecke des Erfahrungsaustausches bereitgestellt wurden, fanden sich schnell Arbeitsgruppen zusammen, die einen regen Informationsaustausch führten. Jede Gruppe stellte ihre Ergenisse auch kurz vor, so dass alle Teilnehmer neue Gedanken aufnehmen konnten.
Der Verlag “Elsevier” begann die Vortragsreihe der Verlage / Aggregatoren. Interesanterweise wird Elsevier 2009 die ersten reinen e-Publikationen veröffentlichen.
“Springer” schloss sich an und der Aggregator “MyiLibrary” beendete diese Reihe mit Visionen zum Thema.
Herr Helmut Hartmann von der UB Graz zeigte die Wege im Nachbarland Österreich auf: “Was machen eigentlich die Nachbarn?”
Den 2. Tag eröffnete wiederum Missing-Link mit einem sehr guten kompremierten Vortrag mit dem Thema: “Was ist das eigentlich genau?” ( Erklärungen zu Begriffen und Technologien in der Welt der EBooks).
Herr Dr. Kirchgaessner, UB Konstanz, schloß die Vortragsreihe mit seinem Beitrag: “Visionen im Geschäftsgang: hürdenfreier Ebook-Erwerb und Informationsbereitstellung im Dienst der Wissenschaft”.
Ein Teil der Erwartungen an Ebooks stellen multimediale Elemente dar, die aus den momentanen Textformaten ein richtiges Ebook machen würden. Auch die bestehenden Lizenzverträge werfen Fragen auf: Wieso ist es nicht möglich, einheitliche Lizenzverträge zu schaffen? Wird es möglich sein gekaufte Ebooks selbst zu hosten? Werden die bestehenden Systeme es schaffen, ein entsprechendes DRM anzubieten?
Viele Fragen, die auch auf dem 2. Bremer E-Book-Tag zwar nicht beantwortet werden konnten, aber dank des Veranstalters zur Diskussion kamen.
Aus Netbib Weblog:
(Selbst schon verwendet und nur zu empfehlen!)
Kompendium: Deutsch-Englisch
Nov 23rd, 2007 by WT
Die KollegInnen Beverley Hughes und Harald Hönig haben ein recht praktisches Deutsch-Englisches Kompendium (für Bibliothekare in der Erwerbung) erstellt. “Das Kompendium ist sowohl zum Lesen als auch zum Schreiben von Nachrichten (Briefe, e-mails, etc.) gedacht. Zielgruppe sind Bibliothekare, die im Bereich Erwerbung taetig sind und gelegentlich mit internationaler Korrespondenz beschaeftigt sind.“
Das war ein Beitrag von Edlef v. 22.10.2003. Die Seite ist unter dieser geänderten Adresse zu erreichen:
Deutsch-Englisches Kompendium (für Bibliothekare in der Erwerbung): Textbausteine