„Bibliothek 2.0 –Neue Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten für wissenschaftliche Bibliotheken“

Bibliothek 2.0 –Neue Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten für wissenschaftliche Bibliotheken ist der Titel der Master-Thesis von Michaela Selbach.

Abstract
Zunächst als Marketingbegriff geschaffen, ist der Neologismus „Web 2.0“ mittlerweile zum buzzword geworden, dem bis dato jedoch eine konkrete und eindeutige Definition fehlt. Zunehmend erlangt die Thematik des Web 2.0 große Aufmerksamkeit und beinahe täglich entstehen neue Applikationen, Anwendungen und Informationsdienstleistungen, die sich besonders durch eine kollaborative Entstehung und Nutzung von Informationen kennzeichnen – Schlagwörter wären hier u.a. Wikis, Weblogs oder RSS-Feeds. Wissenschaftliche Bibliotheken, die als Zentren von Informationsdienstleistungen dienen, dürfen sich vor dem externen wie internen Gebrauch und der Einbindung der Web 2.0-Techniken in ihre Institutionen nicht verschließen, sondern sollten gerade hier eine Vorreiterrolle einnehmen, um so das Geschehen auf diesem für sie potenziell immer wichtiger werdenden Sektor beeinflussen und mitgestalten zu können. In dieser Arbeit sollen solche wissenschaftlichen Bibliotheken vorgestellt werden, die in Bezug auf Web 2.0-Anwendungen bereits erste Erfahrungen gesammelt haben und nunmehr für weitere wissenschaftliche Bibliotheken eine Vorbildfunktion einnehmen können. Die dargestellten bibliothekarischen Beispiele zeigen, dass eine Wandlung und Anpassung an die neuen Anforderungen – seitens der Bibliotheksnutzer, aber auch und vor allem seitens der Bibliothekare – bereits begonnen hat. Im Einzelnen liegt hierbei das Hauptaugenmerk auf dem Kölner Universitäts- Gesamtkatalog (KUG), dem Recommender-System BibTip in Karlsruhe, dem Weblog der UB Mannheim, der LMU München mit ihrer Schnittstelle zu Connotea und der internen Informationsplattform ISIS aus der SULB Saarbrücken. Ausgehend von diesen Beispielen aus der Praxis wird ferner ein genereller Blick gewagt, welche Fakten als Ursache für eine entstehende Bibliothek 2.0 gesehen werden können. Hierbei werden insbesondere die Auskunft, der Schulungskomplex und die Erschließung betrachtet, die von einem Umdenken und einer Umstrukturierung betroffen sein müssen, wobei für diese Einzelbereiche neue Optionen herausgearbeitet werden, durch die sie in besonderem Maß vom Web 2.0
profitieren können.

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Published in: on 30. April 2008 at 12:50  Schreibe einen Kommentar  
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„LibraryThing for (Academic) Libraries“

LibraryThing for (Academic) Libraries, dieser Beitrag eines amerikanischen Kollegen befasst sich mit LibraryThing für wissenschaftliche Bibliotheken.

Neue Mailingliste: bib-antiquariat – Kommunikation zwischen Bibliotheken und Antiquariaten

Aus dubletten-l: Jürgen Plieninger hat eine neue Mailingliste eingerichtet: bib-antiquariat.

Published in: on 30. April 2008 at 08:47  Schreibe einen Kommentar  
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Kartensammlung Ryhiner – Kataloganreicherung im Bibliothekskatalog IDS Basel/Bern

Hallo Liste,

Seit Montag, 10.3.2008, sind über 17’000 digitalisierte Bilder der Berner Sammlung Ryhiner im Web-OPAC des IDS Basel/Bern verfügbar. Bei der Aufschaltung der Bilder handelte es sich um ein Pilotprojekt zur Kataloganreicherung im Bibliothekskatalog IDS Basel/Bern mit ADAM, dem Aleph Digital Asset Module. Das Vorhaben wurde von der Direktion der Universitätsbibliothek Bern initialisiert und schliesslich genehmigt. In einem Vorprojekt erfolgte eine Zusammenstellung der Arbeitsschritte sowie eine Bestandesanalyse hinsichtlich maschineller Verarbeitung, wozu Metadaten und Bilder auf den Testserver geladen wurden. Nach der manuellen Nachbearbeitung wurden schliesslich beim definitiven Import 17’515 Bilddateien und 17’497 Bib-Sätze eingefügt.
Neu werden in der Titelliste und der Vollanzeige des Web-OPACs Vorschaubilder der gescannten Bilder angezeigt. Die Vollanzeige ist zusätzlich um die Rubrik „Digitales Objekt“ erweitert. Eingebunden ist eine mit Wasserzeichen versehene Bilddatei mittlerer Qualität sowie ein zoombares, hochauflösendes Bild, das die Details der Karten, topographischen Ansichten und Pläne erkennbar macht. Zur Bestellung hochauflösender, wasserzeichenfreier Bilder führt ein Link zu einem Bestellformular auf der Website der Universitätsbibliothek Bern.
Die Kartensammlung Ryhiner zählt zu den wertvollsten und bedeutendsten der Welt. Sie umfasst Landkarten, Pläne und Ansichten aus dem 16. bis frühen 19. Jahrhundert, wobei die Bestände den ganzen Erdball abdecken. Als Beispiel soll die Weltkarte von Abraham Ortelius dienen, die 1573 in Antwerpen erschien: http://aleph.unibas.ch/F?func=find-c&ccl_term=SIN=ZB_Ryh_1101_12

Kontakt: thomas.kloeti@ub.unibe.ch

Mit freundlichen Grüssen aus Bern
Hans Rudolf Kull

Webmaster und Fachreferent Naturwissenschaften
Universitätsbibliothek Bern
Postfach
CH-3000 Bern 8
Tel. ++41 31 631 55 37 (Donnerstags ++41 31 631 92 83)
http://www.ub.unibe.ch

Aus: INETBIB 28.04.2008

Bibliotheken der Bundeswehr

Das Fachinformationswesen der Bundeswehr (FIWBw) ist der organisatorische Zusammenschluss der Biblotheks- und Dokumentationseinrichtungen der Bundeswehr. Dieser Zusammenschluss zeigt sich auch in den Bezeichungen: statt Bibliothek heißt es in der Bundeswehr: Fachinformationsstelle und Fachbücherei. Beide vermitteln notwendige Informationen (Medien …) an Angehörige der Bundeswehr. Fachinformationseinrichtungen werden in der Regel von diplomierten Kräften geleitet, Fachbüchereien von Kräften des mittleren Dienstes.
Die zentrale Einrichtung des FIWBw ist das Fachinformationszentrum der Bundeswehr (FIZBw).
Die Fachinformationseinrichtungen nehmen zum Teil direkt am Deutschen Leihverkehr teil.

Published in: on 27. April 2008 at 19:08  Schreibe einen Kommentar  
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Lektion 03: RSS entdecken und verstehen

Lektion 03 des Blogs „Lernen 2.0“ ist online!
Lektion 03: RSS entdecken und verstehen

Published in: on 27. April 2008 at 18:53  Schreibe einen Kommentar  
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Stellen Sie Fragen – Hamburger Bibliothekare antworten

Stellen Sie Fragen – Hamburger Bibliothekare antworten

Aufgepasst, wir befinden uns im Schlaraffenland der Internetrecherche! Sie haben mit Google, Yahoo! und MSN sowie anderen Internetsuchdiensten nicht gefunden was Sie suchen? Wenden Sie sich an Personen die sich mit der Recherche professionell auskennen und darauf warten Ihnen helfen zu können. Hamburger Bibliothekare nutzen ihre Vernetzung per Internet um schnell hilfreich zu sein.

Viele Suchen im Internet könnten einfacher und erfolgreicher Verlaufen, wenn Nutzer wüssten welche Perlen im Internet schlummern. Würden die Nutzer nur wissen, dass hilfreiche Bibliothekare in Hamburg nur darauf warten gefragt zu werden. Diese Hamburger Bibliotheken sind an den Frageverbund angeschlossen:

* Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
* Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften Standort Hamburg
* Bibliothek der Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr
* Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg Harburg
* Hochschul Informations- und Bibliotheksservice der HAW Hamburg
* Bücherhallen Hamburg

Eine wahre Fundgrube aus der Sie schöpfen können. Und das völlig kostenfrei!.

Ein wenig sollten sich die Nutzer jedoch schon Gedanken gemacht haben und nicht völlig unbedarft Fragen stellen. Das heisst, zunächst einmal auf den Serviceseiten im Informationssystem nachschauen. Werden Bücher gesucht sollten Sie zunächst eine Anfrage über den Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK) stellen. Wenn Sie ihre Frage stellen, dann erklären Sie gleich welche Schritte Sie bereits unternommen haben. Z.B. Google Suche mit dem Suchbegriff…, Nachschlagen in Wikipedia, usw. Das spart den fleissigen Helfern nicht nur doppelte Arbeit, sondern gibt auch ein Bild über Ihre eigenen Bemühungen Sie können sicher sein, dass die Hilfsbereitschaft am anderen Ende steigt, wenn die Bibliothekare die Ernsthaftigkeit Ihrer Bemühungen spüren. Übermitteln Sie Ihren Aufenthaltsort (nicht Adresse) damit evtl. Tipps auf Bibliotheken in räumlicher Nähe gegeben werden können.

Ach ja, noch ein Hinweis, der für Deutschland eigentlich nicht Neues darstellt:
Die Auskunft der Bibliotheken übernimmt keinerlei Rechtsberatung, medizinische und psychologische Auskünfte oder Beratung in Steuerfragen. Mitunter müssen Sie halt doch ihren Arzt oder Apotheker, Steuerberater oder Rechtsanwalt fragen 😉

Die Fragen sollen so detailliert wie möglich ausfallen. Sie fragen hier keine Suchmaschine sondern tatsächlich Menschen, die Ihre Formulierungen verstehen, wenn diese ausführlich genug sind.

Hamburger Bibliotheken

Hamburg ist übrigens nicht die einzige Adresse in Deutschland, die kostenfreie Rechercheauskünfte erteilt. Ebenso arbeitet die Deutsche Internetbibliothek.

Zahlreiche Deutsche Bibliotheken haben sich der Initiative Question Point angeschlossen., die in Deutschland unter dem Namen Info Point läuft. Anlaufpunkte für Infopoint sind u.a die Deutsche Nationalbibliothek, Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, Universitätsbibliothek Mainz, Die Bayerische Staatsbibliothek, Universitätsbibliothek der Technischen Universität Chemnitz, Niedersäschsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttigen, Universitätsbibliothek Potsdam, Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften.

Aus: @-web Suchmaschinen Weblog
Fragen Sie Hamburger Bibliotheken

Published in: on 27. April 2008 at 18:46  Schreibe einen Kommentar  
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[InetBib] Wiki zur Evaluation von Informationssystemen (Evalinfo)

Ein Wiki zum Thema „Evaluation“ im Bereich von Informationssystemen (zum Beispiel: Virtuelle Fachbibliotheken, Portal- und Datenbankanbieter)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Das „Wiki zur Evaluation von Informationssystemen (Evalinfo)“ wurde vom IZ Bildung des DIPF in entwickelt. Es soll dazu dienen, Virtuelle Fachbibliotheken, Portal- und Datenbankanbieter bei eigenen Evaluationsvorhaben zu unterstützen. Dazu finden Sie u.a. Erläuterungen und Materialien zur Evaluationsplanung, Datenerhebung und -analyse, Technische Tools sowie Übersichten über methodische Ansätze und Anwendungsfelder. Im Gegenzug soll das Informationsangebot idealerweise durch Interessierte weiter ausgebaut werden. Wir freuen uns über zusätzliche Beiträge und Materialien, da sie den Informationsgehalt und so den Nutzen der Plattform steigern helfen („Mitmachen“). Der lesende Zugriff zum Wiki ist frei, zum Editieren ist eine Anmeldung nötig.

Mit vielen Grüßen,

Doris Bambey

Doris Bambey
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
IZ BILDUNG
Schloß-Straße 29
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069/24708-332
Fax.: 069/24708328

Aus: INETBIB 21.04.2008

dandelon.com erreicht nach eigener Aussage die erste Million Titel

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute hat http://www.dandelon.com die erste Million Titel erreicht, grob
die Haelfte sind Inhaltsverzeichnisse von Buechern, die andere
Aufsatztitel aus Fachzeitschriften. Dass auch kleine Bibliotheken etwas
bewegen koennen, zeigt die Statistik hinter dieser Zahl. 65 % all dieser
Titel wurden tatsaechlich von nur einer Bibliothek mit intelligentCAPTURE
produziert, konkret von im wesentlichen nur drei Personen. Davon wurden
über 100.000 Inhaltsverzeichnisse gescannt. Vielen Dank an die
Vorarlberger Landesbibliothek !

Zusaetzlich haben wir heute die Suche in weiteren 130 Millionen Titeln in
den grossen Katalogen und Verbuenden von Nordamerika und Europa von
Norwegen bis Spanien als Link auf ZACK ergaenzt. ZACK erkennt und
eliminiert Dubletten.

Mehr dazu auf dem Deutschen Bibliothekartag in Mannheim Session “
Semantisches Information Retrieval: Aufbruch vom Catalog Enrichment bis
zum Knowledge-Dienstleister des Landes“,Donnerstag, 05.06.08, 13:30 –
15:30 Uhr, Raum: Stamitzsaal, Ebene 2,
http://www.bibliothekartag2008.de/de/donnerstag_050608.htm

Mit freundlichem Gruss
Manfred Hauer

Aus INETBIB 17.04.2008

Published in: on 20. April 2008 at 09:34  Schreibe einen Kommentar  
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INETBIB 2008: Von der BibibliothekarIn zur BibliothekarIn 2.0

Die Folien zum Vortrag von Patrick Danowski und Lambert Heller gibt es auch bei Slideshare zu sehen:

Published in: on 16. April 2008 at 13:28  Schreibe einen Kommentar  
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