APBB und Linked Open Data

Auf dem diesjährigen Bibliothekskongreß veranstaltete die „Arbeitsgemeinschaft der Parlaments- und Behördenbibliotheken (APBB)“ eine interessante Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Open (Government) Data und Behördenbibliotheken“. Jens Klessmann ( Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme- Fokus, Berlin) stellte in seinem Vortrag die Grundmechanismen sowie das Projekt GovData als Datenportal für Deutschland vor.
Adrian Pohl (hbz Köln) stieg dann etwas  tiefer in die Materie ein und warb für eine Teilnahme an Linked Open Library-Projekte. Die Verlinkung von Daten zwecks Aufbau eines Wissensnetzen im Internet ist sicherlich spannend und für eine Wissensgesellschaft von Interesse. Aber eines bleibt – bei aller Euphorie – irgendjemand muss diese Daten in einer vernünftigen Struktur zur Verfügung stellen.

GovData – Das Datenportal für Deutschland

Published in: on 13. März 2013 at 18:31  Kommentar verfassen  
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´Frühjahrstagung des „Verein für Medieninformation und Mediendokumentation“

Unter der Überschrift „Neuland betreten: Bilanzen, Positionen und Perspektiven multimedialer Dokumentation“ findet vom 18. bis 20. Mai 2009 in Frankfurt am Main beim Hessischen Rundfunk die Frühjahrtagung des vfm statt.

Am 18.05.2009 hielt Dirk Lewandowski einen Vortrag zum Thema „Suche 2.0?“. Kernaussage ist eigentlich die Feststellung, das sich die bestehenden Suchmaschinen weiterentwickeln werden und das das „Web 2.0“ keinen so großen Einfluß haben wird, wie zunächst vermutet.
Im Anschluß stellte Helmut Hoffer von Ackershoffen (neofonie, Berlin) „Semantisches Web am Beispiel der Suchmaschine WeFind“ vor. Neben einer Einführung zum Thema semantisches Web, wies er seinem Vortrag auch daraufhin, das die Suchmaschine WeFind viele kleine Spezialsuchmaschinen berücksichtigt, die zum Großteil auch von „neofonie“ entwickelt wurden. Ein ganz anderer Ansatz als es von Google bekannt ist.

Dr.Robert Fischer (SWR, Baden-Baden) zeigt in seinem Vortrag „Vom CMS zum Langzeit-Webarchiv – eine Zwischenbilanz“ den weiten Weg bis zu einem Langzeitarchiv auf. Wie können und sollen die Webinhalte einer Einrichtung archiviert werden (zum Beispiel „Snapshots“) um sie auch späteren Generationen noch zur Verfügung zu stellen?

Angela Ullmann (Deutscher Bundestag, Berlin) widmete sich in Ihrem Vortrag „Erschließung von Netzressourcen im Archiv – Fragen, Ansätze und Erfahrungen“ den Fragen was soll wie archiviert werden. Gerade die Frage des „Was“ ist von großem Intresse. Für öffentliche Netze ist die Frage ja schon gestellt, aber was ist beispielsweise mit den Behördennetzen, die nicht öffentlich sind? Sind sie nicht auch archivierungswürdig?
Dr. Jan Hannemann stellte in seinem Beitrag „CONTENTUS – Konzepte und Technologien zur Aufbereitung und Erschließung von Medienarchiven“ die Arbeit der Deutschen Nationabibliothek in diesem Bereich vor. Interessant ist in diesem Zusammenhang die angeatrebte Vernetzung digitaler Informationen.

Meta-Daten

Das Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM) ist eine Informations- und Kommunikationsplattform für Metadatenanwender und -entwickler zu den Themen: • Anwendungsübergreifende Integration von Metadaten
• Nationale und internationale Metadatenstandards
• Anschluss der deutschsprachigen Community an die Dublin-Core-Community

KIM fördert und unterstützt die Erarbeitung von Metadatenstandards, die interoperable Gestaltung von Formaten und damit die optimale Nutzung von Metadaten in digitalen Informationsumgebungen mittels

• Lehrmaterialien
• Schulungen
• Beratungen

KIM

Published in: on 21. Januar 2008 at 22:35  Kommentar verfassen