„Das deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen jenseits der Bibliothek 2.0 – Zukunft jetzt gestalten“

In seinem Artikel befasst sich Werner Tannhof, stellvertretender Bibliotheksdirektor an der UB der Helmut-Schmidt-Universität, mit dem wissenschaftlichen Bibliothekswesen und den Herausforderungen bzw. Erwartungen die sich durch die Verwendung von Social Media etc. stellen. Provokativ geht der Verfasser an die heutige Situaution heran und formuliert Forderungen, um dem Nutzungsverhalten der jungen Generation gerecht zu werden. Seine Forderungen im Rahmen von Medien- und Informationskompetenz sind zwar gerechtfertigt, aber dies sind doch eigentlich Forderungen an alle bibliothekarischen Einrichtungen, Verbünde etc. Diese Kompetenzen sind nicht nur erforderlich im Bereich von Hochschulen, vielmehr gilt es diese Kompetenzen im Rahmen eines lebenslangen Lernerns fortlaufend zu aktualisieren, weiterzuentwickeln und dies für alle aktiven und interessierten Generationen.

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Bibliothek 2.009

Bibliothek 2.009 ist ein Online-Lernprogramm, das von Christian Hauschke und Edlef Stabenau
bereitgestellt wird.

Dieser Kurs enthält einzelne Lektionen mit praxisbezogenen Übungen, die helfen sollen, sich mit Bloggen, RSS Feeds, Tagging, Wikis, Podcasts, Online-Anwendungen und Video- und Fotohostingseiten vertraut zu machen.

Ein reinschauen/mitmachen wird sich lohnen.

Published in: on 30. Juni 2009 at 07:34  Schreibe einen Kommentar  
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Bibliothek 1.0, 2.0 oder 3.0?

Bibliothek 1.0, 2.0 oder 3.0?
Prof. Dr. René Schneider, Fachhochschule Genf
Der Beitrag von Prof. Schneider war mit literarischen Analogien angereichert; daneben unterschied er das Web in 1.0 – 4.0 und zeigte dabei die Entwicklung der Bibliotheken von 1.0 bis 4.0 auf:
Web 1.0: Der Garten der Pfade, die sich verzweigen (Jorge Luis Borges (* 24. August 1899 in Buenos Aires; † 14. Juni 1986 in Genf, Schweiz; mit vollem Namen Jorge Francisco Isidoro Luis Borges Acevedo) war einer der bedeutendsten argentinischen Schriftsteller.)
Mermale des Web 1.0: Webseiten, Anschluss von Datenbanken, Portale, Suchmaschinen, E-business ==> Push-Technologien
Merkmale der Bibliothek 1.0: Homepage von Bibliotheken, Web-OPACs, Online-Datenbanken, Informationsportale von Bibliotheken, Digitale Verwaltung der Benutzerkonten ==> Push-Technologien
Web 2.0: Das Schloss, darin sich Schicksale kreuzen (Italo Calvino (* 15. Oktober 1923 in Santiago de las Vegas, Provinz Havanna, Kuba; † 19. September 1985 in Siena, Italien) war einer der bedeutendsten italienischen Schriftsteller der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.)
Merkmale des Web 2.0: Wikis, Blogs & RSS, Social Bookmarking – Folksonomies, Communities, Nischenmärkte ==> Pull-Technologie
Merkmale der Bibliothek 2.0: RSS, Folksonomies, Widgets 00> Pull-Technologie
Web 3.0 (Oder wenn alles zu einer Frage der Semantik wird …): Der Widerspenstigen Zähmung (William Shakespeare (* vermutlich 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. Apriljul./ 3. Mai 1616greg.[2] ebenda) war ein englischer Dichter und gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker der Weltliteratur.)
Merkmale des Web 3.0: Thesauri, Taxonomien, Ontologien, Intelligente Agenten, Semantische Wikis ==>Daten über Daten
Merkmale der Bibliothek 3.0: Dublin Core, Katalog als bibliographische Ontologie, Semantische Föderation digitaler Bibliotheken, Automatisierte Mash-Ups ==> Automatisierte Ordnungslehre
Web 4.0: Es (Stephen Edwin King (* 21. September 1947, Portland, Maine, Vereinigte Staaten) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman.
Merkmale des Web 4.0: Lifeblogs, Semantic Agents, Smart Markets, Autonomes intellektuelles Eigentum ==> Rückkkehr der Künstlichen Intelligenz (KI)
Merkmale der Bibliothek 4.0: Das Web als eine digitale Bibliothek.

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