Bibliotheksrecht in Köln

Anstrengendes aber intensives und interessante Fortbildung mit E. Steinhauer zum Thema Benutzungsrecht und Urheberrecht. Sehr empfehlenswert.

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Published in: on 23. Februar 2012 at 21:09  Schreibe einen Kommentar  
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Internetrecht von Prof. Dr. Thomas Hoeren Stand Oktober 2011

Im Oktober ist das aktualisierte Skript von Prof. Dr. Hoeren zum Internetrecht erschienen.

Link zum Skript

Published in: on 24. Dezember 2011 at 16:19  Schreibe einen Kommentar  
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„Lehrbuch zum Medienrecht“

Hier ein Literaturhinweis aus den „Bibliotheksrecht.blog“ von Eric Steinhauer
Neue Lehrbücher von Fechner von steinhauer Pro @ Dienstag, 10. Feb, 2009 – 09:16:03
Das bewährte Lehrbuch zum Medienrecht von Frank Fechner (TU Ilmenau) ist nunmehr in der 10. Auflage erschienen und damit auf den aktuellen Stand gebracht.

Fechners Medienrecht ist für Bibliothekare, die sich rechtlich orientieren wollen, die erste Wahl. Praktisch alle heute relevanten Bereich werden in verständlicher Sprache behandelt, vor allem das Urheberrecht, die verfassungsrechtlichen Grundlagen, Internetrecht (mit Haftungsfragen), Jugendschutzrecht, Informationsfreiheitsrecht, sogar das Recht der Buchpreisbindung.

Als Ergänzung zum Medienrechtslehrbuch ist auch ein Buch mit Fällen und Lösungen in zweiter Auflage erschienen. Die im Lehrbuch behandelten Fragen werden in Form juristischer Fallbearbeitungen vertieft.

Frank Fechner: Medienrecht : Lehrbuch des gesamten Medienrechts unter besonderer Berücksichtigung von Presse, Rundfunk und Multimedia. – 10. Aufl. – XXXV, 473 S. – Tübingen : Mohr Siebeck, 2009 (UTB Rechtswissenschaft)
ISBN 978-3-8252-2154-6
19,90 €

Frank Fechner: Fällen und Lösungen zum Medienrecht. – 2. Aufl. – XII, 351 S. – Tübingen : Mohr Siebeck, 2009 (UTB Rechtswissenschaft)
ISBN 978-3-8252-2877-4
18,90 €

Originalbeitrag

Published in: on 19. Februar 2009 at 09:21  Schreibe einen Kommentar  
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§ 53a UrhG

Auf der 10. INETBIB-Tagung hielt Dr. Harald Müller (Bibliothek des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht) einen Vortrag unter dem Thema: „Spinn ich oder die anderen?“ – Das Gute am neuen Urheberrecht und das Häßliche am neuen Subito-Rahmenvertrag zum Kopienversand.

In diesem Vortrag ging M. speziell auf den § 53a ein, wonach der elektronische Versand von grafischen Dateien („Faksimili“) durchaus gestattet ist. Weiter stellte er den Sinn des Vetrages von „subito-Rahmenvertrages“ in Frage. Es bleibt zu hoffen, das die Veranstalter diesen Beitrag bald online zugänglich machen.

Published in: on 11. April 2008 at 20:52  Schreibe einen Kommentar  
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Skriptum Internet-Recht

Von Prof. Dr. Thomas Hoeren (Universität Münster) ist das aktuelle Skriptum zum Internet-Recht erschienen.

Published in: on 10. März 2008 at 15:10  Schreibe einen Kommentar  
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DBV-Rechtkommission zum neuen Urheberrecht

Aus der INETBIB-Liste:

Liebe Inetbib-LeserInnen!

Die DBV-Rechtkommission wird in den nächsten Monaten bibliotheksrechtliche Erläuterungen zum neuen Urheberrecht veröffentlichen. Dabei werden die einzelnen neuen Vorschriften des 2. Korbes von verschiedenen Experten behandelt.

Den Anfang macht heute Armin Talke mit einer Auslegung der wichtigen
Vorschrift zum Kopienversand. Sein Text ist frei zugänglich unter:

§ 53a UrhG: Auslegungsschwierigkeiten beim Kopienversand

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Harald Müller
DBV-Rechtskommission

Aus dem Artikel von Herrn Talke [dies sind nur Auszüge, zur Vollständigkeit auf jeden Fall den Artikel lesen!]

Gegenstand des Kopienversands (Umfang):
• Mit Sicherheit unter den Tatbestand des § 53a Abs.1 S.1 UrhG fallen Zeitschriftenaufsätze und Beiträge zu begrenzten Sammelwerken, so lange es sich nicht um eine „im wesentlichen vollständige“ Vervielfältigung des Zeitschriftenheftes handelt.
• Sicher nach § 53a Abs.1 S.1 UrhG erlaubt ist auch die Vervielfältigung und Lieferung aus Büchern, wenn ihr Umfang 10 % des gesamten Buches nicht überschreitet.
• Unsicher ist die Rechtmäßigkeit bei Vervielfältigungen aus Büchern, wenn ihr Umfang zwischen 10 und 20 % des Gesamtwerks liegt. Hier kommt es auf die Bedeutung des vervielfältigten Teils für das Gesamtwerk an.
• Mit hoher Wahrscheinlichkeit rechtswidrig ist die Vervielfältigung und Versendung
von Teilen eines Werkes, wenn diese über 20 % des gesamten Buches ausmachen.
• In jedem Fall rechtswidrig ist die „im wesentlichen vollständige“ Vervielfältigung und Übermittlung eines Buches, vgl. § 53 Abs.4 lit. b).

„Angemessene Bedingungen“:
• Die Verlage müssen den Abruf jeweils des einzelnen Aufsatzes ermöglichen (Pay-per-view)
• Aufsatzpreise, die bei vergleichbarer wissenschaftlicher Qualität von den durchschnittlich in ihrem Fachsegment verlangten Vergütungen erheblich nach oben abweichen, sind nicht „üblich“ und daher nicht „angemessen“.
• Hohe Durchschnittspreise, die sich in bestimmten Fachsegmenten aufgrund der Ausnutzung von Marktmacht gebildet haben, sind nicht „redlich“ und damit nicht „angemessen“

Interner Kopienversand:
• In § 53 UrhG geregelt
o nichtgewerblicher wissenschaftlicher Gebrauch: elektronische Übermittlung zulässig
o sonstiger Gebrauch: Nur Versendung auf Papier oder als Fax

Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz)

Published in: on 4. Februar 2008 at 21:56  Schreibe einen Kommentar  
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