Das deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen jenseits der Bibliothek 2.0 – Zukunft jetzt gestalten

„Das deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen jenseits der Bibliothek 2.0 – Zukunft jetzt gestalten“ lautet ein Artikel von Werner Tannhof (Bibliothek der HSU, Hamburg) in der Open Access Zeitschrift „027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur / Journal for Library Culture“.

Der Autor reist Web 2.0 Angebote in der deutschen Bibliothekslandschaft an, ohne sie aber als das Heilmittel zu betrachten. Vielmehr wird das deutsche Bibliothekswesen sehr kritisch in seinem Umgang mit dem Web 2.0 betrachtet. Der Artikel ist vielmehr als Anforderung an die Bibliothekslandschaft zu verstehen, nicht stehen zu bleiben, sondern sich den Forderungen der Nutzerinnen und Nutzer kontinuierlich zu stellen.

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Published in: on 18. April 2013 at 21:16  Schreibe einen Kommentar  
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„Bibliothek 2.0 –Neue Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten für wissenschaftliche Bibliotheken“

Bibliothek 2.0 –Neue Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten für wissenschaftliche Bibliotheken ist der Titel der Master-Thesis von Michaela Selbach.

Abstract
Zunächst als Marketingbegriff geschaffen, ist der Neologismus „Web 2.0“ mittlerweile zum buzzword geworden, dem bis dato jedoch eine konkrete und eindeutige Definition fehlt. Zunehmend erlangt die Thematik des Web 2.0 große Aufmerksamkeit und beinahe täglich entstehen neue Applikationen, Anwendungen und Informationsdienstleistungen, die sich besonders durch eine kollaborative Entstehung und Nutzung von Informationen kennzeichnen – Schlagwörter wären hier u.a. Wikis, Weblogs oder RSS-Feeds. Wissenschaftliche Bibliotheken, die als Zentren von Informationsdienstleistungen dienen, dürfen sich vor dem externen wie internen Gebrauch und der Einbindung der Web 2.0-Techniken in ihre Institutionen nicht verschließen, sondern sollten gerade hier eine Vorreiterrolle einnehmen, um so das Geschehen auf diesem für sie potenziell immer wichtiger werdenden Sektor beeinflussen und mitgestalten zu können. In dieser Arbeit sollen solche wissenschaftlichen Bibliotheken vorgestellt werden, die in Bezug auf Web 2.0-Anwendungen bereits erste Erfahrungen gesammelt haben und nunmehr für weitere wissenschaftliche Bibliotheken eine Vorbildfunktion einnehmen können. Die dargestellten bibliothekarischen Beispiele zeigen, dass eine Wandlung und Anpassung an die neuen Anforderungen – seitens der Bibliotheksnutzer, aber auch und vor allem seitens der Bibliothekare – bereits begonnen hat. Im Einzelnen liegt hierbei das Hauptaugenmerk auf dem Kölner Universitäts- Gesamtkatalog (KUG), dem Recommender-System BibTip in Karlsruhe, dem Weblog der UB Mannheim, der LMU München mit ihrer Schnittstelle zu Connotea und der internen Informationsplattform ISIS aus der SULB Saarbrücken. Ausgehend von diesen Beispielen aus der Praxis wird ferner ein genereller Blick gewagt, welche Fakten als Ursache für eine entstehende Bibliothek 2.0 gesehen werden können. Hierbei werden insbesondere die Auskunft, der Schulungskomplex und die Erschließung betrachtet, die von einem Umdenken und einer Umstrukturierung betroffen sein müssen, wobei für diese Einzelbereiche neue Optionen herausgearbeitet werden, durch die sie in besonderem Maß vom Web 2.0
profitieren können.

Published in: on 30. April 2008 at 12:50  Schreibe einen Kommentar  
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INETBIB 2008: Von der BibibliothekarIn zur BibliothekarIn 2.0

Die Folien zum Vortrag von Patrick Danowski und Lambert Heller gibt es auch bei Slideshare zu sehen:

Published in: on 16. April 2008 at 13:28  Schreibe einen Kommentar  
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